Kreis-Union in der Grundschule Oberbiel – Bauarbeiten weitgehend im Soll

Schulleiterin i.K. Gisela Hoffmann-Götz und ihre Kollegin Eva-Maria Lukas konnten vor wenigen Tagen Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion begrüßen, die sich über den aktuellen Stand der Umbauarbeiten an der Grundschule Oberbiel informieren wollten. Die Schulleiterin wies darauf hin, dass aktuell der erste Bauabschnitt fertig sei. Man befinde sich jetzt in der Phase des zweiten Bauabschnittes und gehe davon aus, dass dieser im Sommer nächsten Jahres beendet sei, so dass nahtlos Bauabschnitt Nummer drei komme. Die bisherigen räumlichen Bedingungen im ursprünglichen Gebäude von 1957 seien nicht mehr zeitgemäß gewesen. Für acht Klassen stünden dann acht Klassenräume zur Verfügung. Wünschenswert wäre es, und das unterstrichen die Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion, darunter Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer sowie die Abgeordneten Heike Ahrens-Dietz, Nicole Petersen, Lisa Schäfer und Sabine Sommer, ausdrücklich, wenn man zumindest einen zusätzlichen Raum für die Betreuung mit implementieren würde sowie einen Musik- und einen Werkraum, beides eigentlich unverzichtbar für eine Grundschule, die stabil seit Jahren bei rund 100 Schülern liege. Man hoffe sehr, dass die jetzigen baulichen Belastungen schnellstmöglich zu Ende gingen, auf der anderen Seite sehe man Licht am Ende des Tunnels.

Unabhängig davon müsse aus schulischer Sicht das Hausmeistereinsatzkonzept des Kreises überarbeitet werden, denn ein Hausmeister, der für drei Grundschulen zuständig sei, könne die Arbeit bei allem großen persönlichem Einsatz nicht optimal ausführen, zumal der Hausmeister donnerstags im Kreishaus die Post abhole und diese dann in verschiedene Schulen bringe. Aus Sicht der CDU sei dies nicht mehr zeitgemäß, der Personalaufwand dafür entschieden zu hoch. Hier werde man eine entsprechende Initiative starten.

Was das Schulbudget des Kreises angehe, so wünsche man sich nicht nur eine bescheidene Erhöhung, sondern auch mehr Flexibilität durch gegenseitige Deckungsfähigkeit unterschiedlicher Budgets und der Notwendigkeit einer Rücklagenbildung, die aktuell erschwert sei. Hier könne man unbürokratisch Schulen helfen. Unbefriedigend sei die Situation bezüglich der Schulreinigung. Man habe lediglich eine Putzkraft für zwei Stunden und 15 Minuten pro Tag zur Verfügung, die der Kreis bewillige. Für eine flächenmäßig große Grundschule sei dies eindeutig zu wenig.

Die Lehrerzuweisung des Landes liege bei 104 Prozent. Das sei sehr ordentlich. Kritisch müsse man allerdings sehen, dass die Inklusionsstunden leicht reduziert worden seien. Dies sei kontraproduktiv. Positiv wiederum das Landesprogramm „Löwenstark“, das, so Lisa Schäfer, bis mindestens 2024 verlängert werde und das Schulen, wenn auch mit bürokratischem Aufwand, helfe, Anschaffungen vornehmen zu können, Projekte durchzuführen und anderes mehr.

Alles in allem, so Hoffmann-Götz, freue man sich auf die Zeit nach den Bauarbeiten, denn das binde natürlich auch erhebliche Arbeitskraft der Schulleiterin i.K..

Bildunterschrift:

Von links: Nicole Petersen, Eva-Maria Lukas, Lisa Schäfer, Gisela Hoffmann-Götz, Heike Ahrens-Dietz und Sabine Sommer.