CDU fordert Sachstandsbericht zum Thema Schulschwimmen und Konzept zur gerechten Verteilung der Schwimmbadlasten

Nach mehreren internen Diskussionsrunden hat die CDU-Kreistagsfraktion beschlossen, so die Mitglieder des Fraktionsvorstandes Hans-Jürgen Irmer als Vorsitzender und seine beiden Stellvertreter Jörg Michael Müller, MdL, und Frank Steinraths, MdL, den Kreis aufzufordern, einen Sachstandsbericht zum Thema Schulschwimmen im Lahn-Dill-Kreis im Bildungsausschuss vorzustellen. Dazu haben die Christdemokraten einige Fragen vorformuliert, um in Erfahrung zu bringen, welche Grundschulen und welche weiterführenden Schulen welche Hallen- bzw. Freibäder für den regelmäßigen Schwimmunterricht nutzen, welche Schulen diese Möglichkeit nicht haben oder nicht nutzen wollen, ob die Schulschwimmzeiten nach Auffassung der Schulen ausreichend sind und welcher Zeitaufwand für die Schulen jeweils durch Fahrzeit, Umkleidezeit usw. verbunden ist. Außerdem möchte die CDU-Kreistagsfraktion wissen, wie hoch die Kosten für den Kreis sind bezogen auf die jeweilige Schule und welche Kosten dabei durch die Bäder anfallen, wie viele Schüler im vergangenen Jahr in den Genuss des Schulschwimmens gekommen sind, wie viele voraussichtlich in diesem Schuljahr und welche Problematiken generell rund um das Schulschwimmen bestehen.

Unabhängig davon sei es aus Sicht der CDU Aufgabe des Kreisausschusses, in Absprache mit den Städten und Gemeinden den Versuch zu unternehmen, ein Konzept zu erarbeiten, wohlwissend, dass dies nicht einfach sei, um im Endeffekt die finanzielle Belastung einzelner badbetreibender Kommunen gerechter zu verteilen.

Hans-Jürgen Irmer, Fraktionsvorsitzender