CDU-Kreistagsfraktion besuchte Käthe-Kollwitz-Schule Wetzlar

Neubau mit optimalem Standard zeitnah in Angriff nehmen

Um sich über die geplanten Neubaumaßnahmen zu informieren, besuchten jetzt Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion, darunter Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer, der bildungspolitische Sprecher Michael Hundertmark, MdL Frank Steinraths sowie die Abgeordneten Lisa Schäfer und Leo Müller, die Käthe-Kollwitz-Schule in Wetzlar. Schulleiterin Monika Lehr dankte zunächst der Fraktion für ihre Beharrlichkeit bei der Frage der Umsetzung des gesamten Schulkomplexes. Sie wisse sehr wohl, dass es der Hartnäckigkeit der CDU zu verdanken sei, dass das Schulzentrum in der Form gebaut werden könne, wie es jetzt geplant sei. Ihr Dank ging aber auch an die anderen Fraktionen, die entsprechende Kompromissbereitschaft und volle Unterstützung signalisiert hatten.

Man sei aktuell dabei, dem Raumprogramm einen entsprechenden Feinschliff zu verpassen, denn bei den ursprünglichen ersten Überlegungen habe sich herausgestellt, dass die Schulküchen zu klein seien und dadurch die Anforderungen für die tägliche pädagogische Praxis und stellenweise die der Berufsgenossenschaft nicht erfüllt würden, so dass entsprechende Umbauplanungen notwendig sind. Zum neuen Raumprogramm gehöre eine Mediathek, gehörten zusätzliche Räume für InteA-Klassen, Keller- und Lagerräume, aber auch Räumlichkeiten für Konferenzen.

Die Schülerzahlen seien mit 1350 sehr stabil. Insgesamt habe man 120 Lehrkräfte inklusive beschäftigte Lehrkräfte im TV-H und Referendare, so dass der Unterricht vollumfänglich gegeben werden könne. Man sei seit mittlerweile 13 Jahren immer noch in einem Ausweichquartier in der ehemaligen Pestalozzischule und nutze zusätzlich fünf Container. Von daher hoffe man sehr, dass alle Planungen zeitnah umgesetzt werden können. Nach jetzigem Stand solle im Herbst nächsten Jahres die Schule das Gebäude verlassen und dann in die leerstehende Kestnerschule umziehen. Eine Herausforderung, die man aber gerne annehme, da man ein Ziel am Ende habe.

Die Schule, so Lehr, sei seit mehr als 80 Jahren fest in der Region verwurzelt. Sie sei ein berufliches Kompetenz- und Oberzentrum für Ernährung, Gesundheit, Körperpflege und Sozialwesen. Diesen Bereich in all seinen Facetten wolle man perspektivisch ausbauen. Dazu gehöre der neue Schwerpunkt ab 2023 mit der Heilerziehungspflege als neuer Schwerpunkt in der Fachschule für Sozialwesen, die Frage der Ausweitung der Erzieherausbildung – der Bedarf sei da, doch das Angebot an entsprechenden Fachlehrern sei überschaubar, aber es bleibe ebenso ein Ziel, wie im Bereich des Bäckerhandwerkes zentrale Ausbildungsschule für den mittelhessischen Bereich zu werden.                                                                                                                        

Man habe eine sehr stabile Zahl von Konditoren in der Teilzeit-Berufsschule, und es gebe gerade im Anfangsbereich, aber auch bei der Ausstattung Synergieeffekte. Deshalb wolle man versuchen, diesen Standort unter diesem Aspekt zu stärken.

Ansonsten sei sie, so die Schulleiterin, mit der Entwicklung sehr zufrieden. Die Schule stehe wegen der Weiterentwicklung der Schulbaumaßnahmen in engem Austausch mit dem Kreis. Die CDU, so Irmer abschließend, werde aus voller Überzeugung die Überlegungen der Schule unterstützen.

Hans-Jürgen Irmer, Fraktionsvorsitzender

Bildunterschrift:

Von links: Michael Hundertmark, Schulleiterin Monika Lehr, Lisa Schäfer, MdL Frank Steinraths, Leo Müller und Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer.