Landtagskandidat J. Michael eröffnete in seiner Eigenschaft als Stadtverordnetenvorsteher in Herborn, gemeinsam mit Herborns Bürgermeister Hans Benner den neu gestalteten Stadtpark. J. Michael Müller führte dazu aus, dass es gelungen sei für Herborn eine neue Möglichkeit der Begegnung und des Bürgersinns zu schaffen. Es sei wichtig, dass Bürger erkennen könnten, dass die Kommune für die Bürger da sei und handele und nicht umgekehrt. Er, so Müller abschließend, freue sich auf viele tolle Veranstaltungen und Begegnungen in diesem Stadtpark.

 

 

Jörg Michael Müller beim CDU-Ortsverband Dillenburg

Anlässlich eines sommerlichen Kaffeetrinkens des CDU Ortsverbandes Dillenburg in der Villa Grün konnte CDU Ortsverbandschefin Karin Pflug auch den CDU Landtagskandidaten Jörg Michael Müller auf dem Schlossberg begrüßen. Dieser hatte es sich nicht nehmen lassen, wegen des schönen Wetters mit dem Fahrrad zu kommen und freute sich mit zahlreichen Mitgliedern des CDU Ortsverbandes ins Gespräch zu kommen. In seinem Grußwort nahm J. Michael Müller die Gelegenheit war,  die Positionen der CDU zu verdeutlichen und mit dem Gegenwind auf seiner Fahrradtour  zu vergleichen. Dies sei genau die Situation, der die CDU zur Zeit ausgesetzt sei.

Die Auseinandersetzung von CDU und CSU könne man nicht wirklich verstehen. Es sei jetzt dringend notwendig deutlich zu machen, dass diejenigen, die in Deutschland eben kein Asyl bekommen würden, eben auch nicht in diesem Land bleiben könnten. Dazu sei es erforderlich, die Voraussetzungen zu schaffen, aber vor allem auch einmal umzusetzen.

Begegnet sei ihm auf seiner Radtour auch achtlos weggeworfener Müll, Fahrzeuge die irgendwo, nur nicht richtig geparkt waren, oder Menschen, um die sich nicht wirklich jemand gekümmert habe oder kümmern würde. Auch dies sei eine gesellschaftliche Wirklichkeit. Es sei an der Zeit, wieder etwas mehr Verantwortung für das Ganze, das Gemeinsame zu entwickeln und vorzuleben. Christdemokraten müssten in dieser Zeit besonders deutlich machen, so Landtagskandidat Müller, dass es die Werte seien, die unser Land und unsere Gesellschaft erst so erfolgreich gemacht hätten. Dies deutlich zu machen und nicht den Egoismus zu fördern, sei eine wichtige Aufgabe künftiger Politik.

 

Jörg Michael Müller bei „Lebensart“ in Dillenburg

Zusammen mit Dillenburgs Bürgermeister Michael Lotz und dem Stadtverbandsvorsitzenden Kevin Deusing besuchte Landtagskandidat Jörg Michael Müller die Dillenburger Austsellung „Lebensart“ in Hofgarten und Landgestütgelände. Die Lebensart ist eine wunderschöne Gelegenheit nicht nur etwas für das eigene Zuhause zu entdecken und zu erwerben, sondern dieses wunderschöne Esemble mit dem Hofgarten und dem Landgestüt in Dillenburg zu erleben, betonte Müller bei dem Rundgang. Es hat sich gelohnt, dass sich die Dillenburger CDU so für das Landgestüt eingesetzt hat und noch immer einsetzt. Unvorstellbar was wäre, wenn diese Flächen nicht mehr für solche Zwecke genutzt werden könnten und den Dillenburgern und ihren Gästen verschlossen wäre. Die Oranienstadt Dillenburg, so Müller abschließend, hat hier ein wunderschönes Aushängeschild für eine lebenswerte Stadt.

 

Einstimmig hat die CDU-Kreistagsfraktion in ihrer letzten Sitzung ihren Landtagsabgeordneten Frank Steinraths zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion gewählt. Diese Nachwahl, so Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer, sei nötig geworden, nachdem Sascha Knöpp beruflich bedingt aus dem Kreistag und damit der Fraktion ausgeschieden sei.

 

Die Fraktion sei erfreut darüber, dass Steinraths trotz aller Belastungen als MdL sich kommunalpolitisch so engagiert für die Belange der Bürger einsetze und darüber hinaus eine zusätzliche Verantwortung in der Fraktion übernommen habe. Es sei eine Stärkung, wenn man einen Landtagsabgeordneten in der Unions-Spitze habe.

Gratulation durch den Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Hans-Jürgen Irmer, und seinen Stellvertreter Jörg Michael Müller.

Am heutigen Donnerstag besuchte der Wetzlarer CDU-Bundestagsabgeordnete den 25. Innovationstag Mittelstand des Bundeswirtschaftsministeriums. Mehr als 300 Aussteller trafen sich zum kreativen Austausch und zur Besichtigung von rund 200 Neuheiten aus den Ideenschmieden des innovativen Mittelstands. Im Mittelpunkt standen neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, deren Entwicklung durch das Bundeswirtschaftsministerium über das Programm ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) finanziell unterstützt wurden. Mit der Herkules Wetzlar GmbH aus Solms-Oberbiel konnte auch ein heimisches Unternehmen sein Know-How im Bereich Maschinenbau und Steuerungstechnik für innovativer Biegelösungen präsentieren. Geschäftsführer Dr. Dominik Huttel und Hans-Jürgen Irmer tauschten sich insbesondere über die Schwierigkeiten der Nachwuchsgewinnung und Fragen der internationalen Ausrichtung des Unternehmens aus. Irmer: „Die Herkules Wetzlar GmbH ist ein Paradebeispiel für die Hidden Champions der deutschen Wirtschaft. Höchste Standards und Innovationsfähigkeit in einem klar definierten Marktsegment gepaart mit deutscher Wertarbeit und Zuverlässigkeit zeichnen diese Mittelständler aus. Ich bin froh und stolz, solche Unternehmen wie die Herkules Wetzlar GmbH in meinem Wahlkreis zu wissen.“

 

Fakten Innere Sicherheit

 

 

v.l.: Jochen Mohn, Generalmanager, Heiko Budde, Edgar Luh, Jürgen Weitenkopf, Vize-Präsident Sales und Marketing Zentraleuropa, Helmut Hund, Heike Ahrens-Dietz und MdB Hans-Jürgen Irmer.

Ein Wetzlarer Unternehmen weltweit unterwegs Richtung Industrie 4.0

Aus dem in Wetzlar bekannten Unternehmen Hexagon Metrology ist vor wenigen Jahren das Unternehmen Hexagon Manufacturing Intelligence geworden, das von der Idee eines Produktes bis zur Fertigstellung im Bereich der Messtechnikbereich alles zu leisten imstande ist. Das heißt, es ist der Versuch, Rohdaten aus der Fertigung in aussagekräftige Informationen, auf deren Basis sich die Produktivität des Unternehmens erhöhen lässt, umzuwandeln. Anders ausgedrückt: Industrie 4.0 bedeutet die Eröffnung der Möglichkeit, eine Maschine aus der Ferne zu bedienen. Es geht darum, eine Verbindung zwischen der Software und Objekten in der realen Welt herzustellen.

Hexagon ist mit seinen Präzisionsmessgeräten, seinen Sensoren und Zubehör, portablen Laser Messern und seiner Softwareentwicklung weltweit unterwegs. Am Standort in Wetzlar werden die genauesten Messmaschinen und Komponenten der Marke LEITZ gebaut. Zu den wichtigsten Bereichen gehören die Luftfahrttechnik, Raumtechnik, Automobiltechnik, Medizintechnik, Elektronik, Schwerindustrie und Präzisionsindustrie. Jochen Mohn, Generalmanager, und Jürgen Weitenkopf, Vizepräsident „Sales und Marketing“ für Zentraleuropa, informierten die Delegation der CDU-Kreistagsfraktion, darunter Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer, MdB, Helmut Hund als Abgeordneter und Unternehmer, der die Firma Hexagon mit Elektronikkomponenten beliefert, Heike Ahrens-Dietz, Heiko Budde und Edgar Luh, über die Entwicklung des Unternehmens am Standort Wetzlar. Eine Entwicklung, die sehr positiv zu bewerten ist.

Zu Hexagon Manufacturing Intelligence gehören insgesamt 6000 Mitarbeiter. Der gesamte Hexagon-Konzert hat weltweit 13.000. Darunter sind alleine 1500 Softwareentwickler tätig. 11 Prozent des Etats fließen in Forschung und Entwicklung. Die Belieferung der Märkte erfolgt in etwa zu einem Drittel an Nordamerika, einem Drittel an China und einem Drittel an Westeuropa. In Wetzlar habe man die Mitarbeiterzahl von 250 im Jahr 2008 auf annähernd 500 Ende dieses Jahres verdoppeln können. Der Trend sei ungebrochen. Da es immer schwieriger werde, gerade im Servicebereich gute Fachkräfte zu finden, bilde man jährlich drei bis vier Lehrlinge aus, wobei es das Ziel sei, den Anteil der Azubis zu erhöhen. Wichtig aus Sicht des Unternehmens sei auch die exzellente Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Mittelhessen. Alle Studenten, mit denen man THM-mäßig kooperiere, würden gerne übernommen, weil sich die Verbindung von Theorie und Praxis sehr bewährt habe.

Angesichts des technologischen Fortschrittes bei Hexagon und auf dem deutschen Markt sei man, was die Zukunft angehe, sehr zuversichtlich und schaue optimistisch in die Zukunft.

Ausrüstung der Bundeswehr muss verbessert werdenUm die Lage der Bundeswehr zu erörtern, traf sich kürzlich CDU-Bundestagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer mit dem Bezirksvorsitzenden des Bundeswehrverbandes Nord- und Mittelhessen, Hauptmann a.D. Helmut Pries, sowie Oberstlt. a D. Bernd Kraft. Der Bundesverband selbst sei, so Pries, eine überparteiliche und finanziell unabhängige Institution. Er vertrete in allen Fragen des sozialen Versorgungsrechts die Interessen seiner rund 200.000 Mitglieder. Als Interessensorganisation der Mitglieder habe man das Thema der eventuellen Direktabrechnung von Krankenhausrechnungen mit der Beihilfestelle auf der Agenda sowie die Frage, inwieweit ausgeschiedene Zeitsoldaten wieder in die gesetzliche Krankenkasse eingegliedert werden können.

Außer diesen, die Interessen der Kameraden direkt berührenden Fragen, ging es auch um die weitere Zukunft der Bundeswehr. Hier sei die Forderung sehr klar, wonach die Verteidigungsausgaben gemessen am Bruttoinlandsprodukt von derzeit 1,22 Prozent in den nächsten Jahren mindestens in Richtung 1,5 Prozent gesteigert werden müssen, denn Ausstattung, Ausrüstung und Mannstärke sowie Ausbildung seien deutlich optimierungsfähig. Im Überschwang der Gefühle habe man nach dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes geglaubt, dass der „ewige Friede“ ausgebrochen sei. Eine schöne und hehre Wunschvorstellung, die leider mit der Lebenswirklichkeit nichts zu tun habe. Deshalb sei die Bundeswehr zu einer Art finanzpolitischem Steinbruch verkommen, so dass sie in ihrer Funktionsfähigkeit heute eingeschränkt sei.

Die Forderung des Bundesverbandes nach Aufstockung der Mittel teile er, so Irmer. Im Übrigen müsse immer wieder darauf hingewiesen werden, dass die Bundeswehr eine Parlamentsarmee sei, die von den meisten Abgeordneten des Deutschen Bundestages getragen und von diesen auch in die Einsätze geschickt werde. „Meine Unterstützung“, so Irmer, „gilt der Bundeswehr als einer Friedensarmee. Deshalb stelle ich mich auch bewusst und demonstrativ vor die Bundeswehr, wenn es darum geht, diese vor völlig überzogenen und ungerechtfertigten Attacken linker Gruppierungen zu schützen.“ Deshalb plädiere er dafür, dass auch in Zukunft die Bundeswehr als Parlamentsarmee in den Schulen junge Menschen durch entsprechend fachlich gebildete Jugendoffiziere informiere.

 

Personalausstattung gut aufgestellt – Einstellungskorridor aber nötig

Um sich über die aktuelle Lage im Gesundheitsbereich aus Sicht des Gesundheitsamtes zu informieren, waren jetzt Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion in Herborn. Frau Dr. Gisela Ballmann, seit 1989 in Diensten des Kreises tätig und seit einem Jahr Leiterin des Gesundheitsamtes, informierte sehr fachkundig über die aktuellen Zahlen. Personell gesehen sei man derzeit mit 58 Köpfen gut aufgestellt. Gleichwohl werde es in zwei bis drei Jahren schwierig werden, Ärztinnen und Ärzte des Gesundheitsamtes, die berentet werden, zu ersetzen. Im gesamten öffentlichen Gesundheitsdienst fehlten Ärztinnen und Ärzte. Daher wäre ein Einstellungskorridor wünschenswert, um flexibel reagieren zu können. Ein Wunsch, den die Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion, Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer, MdB, Abgeordnete Elke Würz und die Kreisbeigeordneten Hans Jackel und Karl-Heinz Schüler, gerne aufnahmen. Sie versprachen, sich dafür auf Kreisebene einzusetzen.

Dr. Ballmann beklagte bundesweit gesehen eine zurückgehende Impfbereitschaft, die dazu beitrage, dass Kinder-Krankheiten wieder stärker zu Tage treten. Im letzten Jahr seien so beispielsweise deutschlandweit rund 930 Masernfälle zu verzeichnen gewesen. Die Zahl der TBC-Fälle sei, nicht zuletzt durch Zuwanderung bedingt, wieder gestiegen. Auch Impfungen gegen die Influenza (Grippe) seien ratsam, wenn man bedenke, dass in diesem Jahr bundesweit rund 270.000 Menschen von der Grippewelle betroffen gewesen seien. Generell könne man mit Impfung zu einem deutlich höheren Schutz vor Infektionskrankheiten beitragen.

Im Bereich der Hygiene in Gemeinschaftseinrichtungen, so Dr. Ballmann, habe man in den letzten Jahren im Lahn-Dill-Kreis deutliche Verbesserungen durch gezielte Aufklärungen erzielen können. Sorge bereite ihr die Entwicklung der unterschiedlichen multiresistenten Keime in Krankenhäusern, die nur noch wenige Optionen für eine Behandlung offen ließen.

Zu den Aufgabenbereichen des Gesundheitsamtes gehörten z.B. gesundheitliche Gefahren von der Bevölkerung abzuwehren, Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung zu veranlassen und zu koordinieren. Neben der Überwachung der Trinkwasserqualität würden auch die heimischen Badeseen bezüglich Keimbelastungen nach geltenden Verordnungen überwacht. Im Rahmen der Förderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen würden bei allen Kindern vor Schuleintritt ärztliche Einschulungsuntersuchungen durchgeführt.

Das Gesamtprogramm werde durch Ernährungsberatung, Schulzahnarztdienst und andere Beratungen abgerundet, so dass man arbeitstechnisch gesehen gut ausgelastet sei.

 

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