THW Dillenburg mit neuen Räumen höchst zufrieden

30. August 2017

Rund 15.000 Stunden in Eigenarbeit geleistet

Seit 2015 ist das Technische Hilfswerk Dillenburg zwar am alten Standort, aber in neuen Räumlichkeiten perfekt untergebracht. Davon konnte sich eine Abordnung der CDU-Kreistagsfraktion überzeugen. Der Neubau, so der stellvertretende Ortsbeauftragte des THW, Marcel Kring, habe rund 1,6 Millionen Euro gekostet. Hinzu kämen an die 15.000 Stunden, die die THW-Aktiven selbst geleistet hätten, um die Baukosten im gesteckten Rahmen zu halten. Derzeit habe man 76 Aktive, darunter sechs Damen, sowie eine Jugendgruppe mit rund 20 jungen Menschen ab 12 Jahren aufwärts. Dieser Neubau sei, so Kring sowie der Vorsitzende des THW-Fördervereins und Kreisbeauftragte Claus Krimmel, sein Stellvertreter Daniel Brandenburger und der für Fahrzeug und Gerät zuständige Technikbeauftragte Günter Schirmuli, zwingend notwendig gewesen, denn jetzt könnte man die zwölf Fahrzeuge optimal unterbringen. Dies gelte auch für Radlader und Bagger.

Zuständig sei grundsätzlich das Bundesinnenministerium, dem man unterstehe, denn das THW sei eine Bundesanstalt, die für die Investitionen in das Gebäude und die Fahrzeuge zuständig sei. Hier sei man, so Kring, dem Förderverein sehr dankbar, denn für die jährlich anfallenden Kosten für Gebäude und Fahrzeugbestand habe man nur ein sehr knappes Budget aus Bundesmitteln zur Verfügung. Dies sei zwar höher als in der Vergangenheit, aber ohne die Hilfe des Fördervereins sei vieles nicht möglich, so Krimmel. Er regte an, darüber nachzudenken, ob nicht die THW-Verbände in Form der Fördervereine auch von der kommunalen Familie unterstützt werden könnten, denn schließlich stehe man an 365 Tagen rund um die Uhr zur Verfügung, wenn es gelte, Großschadenslagen, wie zum Beispiel Hochwasserlagen, Naturkatastrophen und anderes mehr zu bewältigen. Hier sei das THW insgesamt gut aufgestellt.

Erfreut zeigten sich die Vertreter des THW darüber, dass der Bund ein Sonderprogramm in Höhe von 100 Millionen Euro, auf sieben Jahre verteilt, aufgelegt habe, um die technische Ausstattung mit Kfz zu verbessern. Allerdings gebe es acht Landesverbände. Dillenburg selbst gehöre dem Gesamtverband Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland an.

Zwingend benötigt werde ein 60 KV-Stromerzeuger mit Lichtmast als Anhänger, um beispielsweise Schadensbereiche ausleuchten zu können. Auch der Bagger und zwei LKW müssten mittelfristig ausgetauscht werden, denn diese hätten ihre Nutzungsdauer erreicht und fielen nicht in das Bundesprogramm. Somit stehe der THW-Förderverein Dillenburg e.V. vor einer alleine nicht lösbaren Finanzierung.

Krimmel dankte den Vertretern der CDU-Kreistagsfraktion, darunter Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer, MdL, die Kreisbeigeordneten Ulla Landau und Karl-Heinz Schüler, die Kreistagsabgeordneten Matthias Bender, Kevin Deusing und Eberhard Horne sowie Stadtrat Andreas Stadler, für ihr Interesse und ihre Bereitschaft, sich für das THW einzusetzen.

Hans-Jürgen Irmer, MdL

Fraktionsvorsitzender

 

 

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