Bundestagsabgeordnete Sibylle Pfeiffer berichtet DIREKT aus BERLIN

Berlin Direkt 2017-11

Verantwortlich für Programmabwicklungen des Landes und der EU

 

Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen in der jetzigen Form als Förderbank des Landes Hessen gibt es seit 2009 mit insgesamt vier Standorten, darunter ein großer Standort in Wetzlar in der Schanzenfeldstraße. Um sich über deren Arbeit, die mit der klassischen Bank nicht zu vergleichen ist, zu informieren, waren jetzt Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion vor Ort. Der ehemalige langjährige Landtagsabgeordnete Gottfried Milde in seiner Funktion als Sprecher der Geschäftsleitung der WI Bank sowie Helge Jordan, der Leiter der Abteilung Landwirtschaftsförderung, sein Stellvertreter Burkhard Vogel und Bernhard Mankel, der für die Fördermittelverwaltung zuständig ist, begrüßten die CDU-Vertreter.

Insgesamt habe die WI Bank rund 420 Mitarbeiter in Hessen, davon gut 50 am Standort Wetzlar. Die Bilanzsumme belaufe sich mittlerweile auf 17 Milliarden Euro. Sie wachse jährlich um ca. eine Milliarde. Dabei wickele die WI Bank im Auftrag des Landes Hessen verschiedene Projekte ab, wie beispielsweise den Kommunalen Schutzschirm, die Wirtschaftsförderung, die Förderung des sozialen Wohnungsbaus, Arbeitsmarktprogramme oder auch das Investitionsprogramm KIP. Vor Ort sei man neben kommunaler Förderung auch zuständig für die Förderung der Landwirtschaft. Hier habe man im letzten Jahr rund 270 Millionen Euro an Zuschüssen für ca. 20.000 Antragsteller hessenweit ausgezahlt, und zwar aus Mitteln einerseits des Europäischen Garantiefonds und andererseits aus Mitteln des ELER-Programmes, der Entwicklung des ländlichen Raumes.

Zur Förderung und Umsetzung gehöre auch das LEADER-Programm, die regionale Förderung, die gerade in Mittelhessen sehr gut angenommen werde. Ein wichtiges Kriterium für die Förderung seien solide Antragstellungen und konkrete Überwachungen, denn es handele sich immer um Steuerzahlergelder. Deshalb schreibe man die Überprüfung von Anträgen und die Inaugenscheinnahme vor Ort groß.

Der Prüfdienst statte ausgewählten Antragstellern unangekündigt Besuche ab. Diese hätten mit dem Antrag dokumentiert, dass sie mit den unangekündigten Kontrollen einverstanden seien. Diese Kontrolle sei einerseits sehr aufwändig, doch belege sie andererseits die Effizienz der Förderung, denn die Zahl der Missbrauchsfälle liege im niedrigen einstelligen Prozentbereich, so dass man davon ausgehen könne, dass die Programme auch zielgenau eingesetzt werden.

Ein hochinteressanter Besuch bei einer für die Förderung öffentlicher Investitionen so wichtigen Bank, von der sich viele gar keine Vorstellungen machen würden, was dort alles geleistet werde, so Fraktionschef Hans-Jürgen Irmer, MdL, Kreisbeigeordneter Hans Jackel, die Abgeordneten Anna-Lena Bender, Heike Ahrens-Dietz und die beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Nicole Petersen sowie Jörg Michael Müller.

 

Hans-Jürgen Irmer, MdL

Fraktionsvorsitzender

 

Geschmackvoll und passgenau zugleich konzipiert

 

Seit knapp zwei Jahren besteht die neue Wohnanlage der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg am Standort in Braunfels. Untergebracht sind dort insgesamt 22 Bewohner, die vorher in der Wohneinrichtung Florentine zwischen Braunfels und Weilburg gewohnt haben. Sie sind jetzt in drei Gruppen aufgeteilt und werden unterschiedlich intensiv betreut, wobei die bauliche Konzeption, so der Bereichsleiter Wohnen, Andreas Stehula, und Einrichtungsleiter Stefan Matz, so gestaltet sei, dass in allen Bereichen großzügig, hell und freundlich gestaltete mittige Wohnbereiche entstanden seien.

 

Bei einem Rundgang konnten sich Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion, darunter Fraktionschef Hans-Jürgen Irmer, Kerstin Hardt, der sozialpolitische Sprecher Heiko Budde und Frank Steinraths von der architektonisch gelungenen Integration überzeugen. Eine gelungene Integration auch deshalb, weil jetzt Menschen mit unterschiedlicher Behinderung, teilweise alleine oder mit Betreuung, am täglichen Leben der schönen Kurstadt Braunfels teilnehmen können.

 

Insgesamt stünden, so Matz, 26 Personen zur Verfügung, die sich rund um die Uhr um die Bewohner kümmern, deren Alter von Ende 20 bis Anfang 70 reiche, was manchmal eine kleine Herausforderung darstelle. Bedauert wurde, dass die Zahl der FSJler deutlich rückläufig sei. Man habe diese sehr gut gebrauchen können, weil damit ein Mehr an individueller Hilfe möglich sei. Der Bedarf für weitere Plätze sei vorhanden, denn es gebe immer wieder Anfragen, wobei man für Notsituationen im Einzelfall vorgesorgt habe.

 

Die Bewohner und das sehr engagierte Team seien mittlerweile in Braunfels gut angekommen. Die Einrichtung werde von der Bevölkerung, den Angehörigen, aber auch den Bewohnern sehr gut angenommen. Dank sage man dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, der Aktion Mensch, dem Förderkreis Lebenshilfe sowie den örtlichen Kirchengemeinden, Institutionen und Vereinen wie der Burschenschaft „Kallemänner“ für ihre Unterstützung bei der Umsetzung des 2,25 Millionen-Euro-Projektes.

 

Hans-Jürgen Irmer, MdL

Fraktionsvorsitzender

Sanierung geplant/Werkstatt ausgelastet

Ein in der Summe äußerst zufriedenes Fazit der Arbeit in der seit über 30 Jahren bestehenden Dilltal-Werkstatt zogen Henrike Büch, die Leiterin der Dilltal-Werkstatt, und Produktionsleiter Rolf Wagner im Rahmen eines Gespräches mit Vertretern der CDU-Kreistagsfraktion. Seit knapp zwei Jahren, so Büch, investiere man Zeit und Geld in die geplante Sanierung der Werkstatt. Die schwergängigen Brandschutztüren zu den Gruppenräumen sollen ausgetauscht werden, damit endlich Barrierefreiheit in der Werkstatt hergestellt werden kann. Das dafür erforderliche neue Brandschutzkonzept, das mit der Behörde vorabgestimmt wurde, liegt seit März 2016 zur Bearbeitung beim Lahn-Dill-Kreis. Nachdem die nach und nach eingehenden weiteren Anforderungen der Behörden von der Lebenshilfe umgesetzt wurden, kam im März 2017 die für die Lebenshilfe überraschende Ablehnung des Brandschutzkonzeptes. Seitdem versucht man, mit der Behörde eine konstruktive Lösung zu finden, klar ist jedoch, dass dies für die Lebenshilfe mit hohen zusätzlichen Kosten verbunden ist.

„Der Brandschutz im Lahn-Dill-Kreis“, so Fraktionschef Hans-Jürgen Irmer, „dessen grundsätzliche Notwendigkeit niemand bestreitet, hat im Kreis aufgrund restriktiver Auslegungen von Brandschutzbestimmungen im Vergleich zu anderen Landkreisen nicht den besten Ruf“. Er sagte zu, im Sinne des Brandschutzes und der Lebenshilfe beim Kreis intervenieren zu wollen, damit es hier endlich zu einer einvernehmlichen Lösung komme. Die Werkstatt ist von jedem Raum aus ebenerdig mit Türen und damit Fluchtwegen versehen. Entsprechende Übungen, so Büch, hätten ergeben, dass die Mitarbeiter in unter fünf Minuten das Gesamtgebäude verlassen konnten.

Insgesamt würden in der Werkstatt 150 Personen betreut, darunter 14 Mitarbeiter, die bei heimischen Firmen ihren Arbeitsplatz haben. Man sei sehr froh, dass diese Chance einer gelebten Inklusion geboten werde. Die anderen Mitarbeiter betreue man in der Dilltal-Werkstatt, die aufgrund der guten Wirtschaftslage durch Aufträge von Firmen absolut ausgelastet sei. Dies gelte für die Wäscherei, für die Küche, in der man täglich 400 Portionen herstelle, für die Metallverarbeitung, Montage, Verpackung und Pulverbeschichtung.

Man sei, so Wagner, sehr gut mit der heimischen Industrie verbunden, die unter Wettbewerbsbedingungen Aufträge an die Lebenshilfe vergebe. Mit den rund 150 Mitarbeitern, die von 20 Lebenshilfemitarbeitern angeleitet, beraten und betreut würden, erwirtschafte man einen Umsatz von rund 2,5 Millionen Euro.

Fraktionschef Hans-Jürgen Irmer dankte im Namen der CDU der Werkstattleitung und den sehr engagierten Mitarbeitern für deren Arbeit im Sinne einer gelebten Integration von Menschen mit unterschiedlichen Formen der Behinderung. Durch diese Tätigkeit könne jeder auf seine Art erfahren, dass er ein wichtiger Teil der Gesellschaft sei und darüber hinaus Selbstwertgefühl sammeln.

Bei einem Rundgang konnten sich Fraktionschef Hans-Jürgen Irmer, MdL, die Abgeordneten Heike Ahrens-Dietz, Elke Würz, Heiko Budde und Franz-Ludwig Löw davon überzeugen, mit welchem Stolz die Mitarbeiter die von ihnen geschaffenen Produkte präsentierten. Es sei gut, dass es eine solche Einrichtung gebe, die die CDU auch in Zukunft im Rahmen ihrer Möglichkeiten gerne unterstützen wolle.

 

Hans-Jürgen Irmer, MdL

Fraktionsvorsitzender

Eine Schule mit hochwertigem Bildungsangebot

Allerdings gibt es räumlichen Verbesserungsbedarf!

Zu einem erneuten Besuch waren Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion jetzt in der Holderbergschule Eschenburg. Schulleiterin Andrea Rink, Hauptschulzweigleiter Patrick Zapf sowie Dr. Ulrich Kaltenbrunner und Annelie Marten-Tirjan vom Personalrat informierten die CDU-Politiker über den aktuellen Stand. Die Schule, so Rink, sei insgesamt gut aufgestellt. Sie habe gut 800 Schüler, 38 Klassen sowie 79 Lehrkräfte und sei im Ganztagsprofil 1. Die Lehrerzuweisung liege bei knapp 104 Prozent. An den Nachmittagen könne man über 40 Arbeitsgemeinschaften und Kurse anbieten, darunter Schulband, Schülerfirma, Bläserchor, Japanische Kunst, Musik, EDV, Informatik, Jonglieren und Sport. Durch verschiedene Schüleraustausche habe man Kontakte zu Schulen aus Japan, Tschechien, Norwegen, Spanien und Dänemark.

Ein weiteres Highlight sei die intensive Berufsvorbereitung vor allen Dingen in den Hauptschulklassen, aber teilweise auch in den Realschulklassen. Diese Berufsvorbereitung und -orientierung werde sehr gut angenommen und bedeute gerade für Hauptschüler, dass ihre Chancen, eine Lehrstelle zu erhalten, deutlich zunehmen würden. Auch gebe es die Möglichkeit ein berufliches Praktikum in England zu absolvieren.

Erfreulich sei, dass man aus dem Konjunkturprogramm des Landes Hessen 2010 die Naturwissenschaften auf modernsten Stand gebracht habe. Allerdings fehle noch die entsprechende Ertüchtigung für den Fachbereich Physik, die bereits für 2012 vorgesehen gewesen sei. Eine Reihe von Fenstern sei blind. Diese seien in eigener Regie teilweise verdübelt worden, damit sie nicht von außen geöffnet werden können, was energetisch nicht gerade ideal sei. Hier gebe es Handlungsbedarf.

Nach wie vor völlig ungelöst sei das Problem, dass es für die über 50 Kolleginnen nur zwei Toiletten gebe. Die CDU, so Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer, MdL, Kreistagsvorsitzende Elisabeth Müller, Kreisbeigeordneter Karl-Heinz Schüler sowie die Abgeordneten Rabea Krämer-Bender, Elke Würz, Matthias Kreck und Franz-Ludwig Löw, werde diesbezüglich die Berufsgenossenschaft anschreiben und auf diesen unhaltbaren Zustand aufmerksam machen.

Auch die Reinigungsleistung sei nicht befriedigend. Hier scheide eine Firma aus Hannover zum Schuljahresende aus, wobei man den einzelnen Reinigungskräften keinen Vorwurf machen könne. Wenn eineinhalb Minuten für die Reinigung eines Klassenraumes vorgesehen sei, werde klar, dass darunter die Qualität leide.

Man habe, so Rink, ein engagiertes Kollegium, mit dem es Spaß mache zu arbeiten, und die schulischen Erfolge der Schüler sprächen letztes Endes für die gemeinsame Arbeit von Pädagogen, Schülern, aber auch Eltern, die man versuche, soweit es gehe, einzubinden, denn der schulische Erfolg eines Kindes hänge immer davon ab, dass alle Seiten in die gleiche Richtung gehen.

Hans-Jürgen Irmer, MdL

Fraktionsvorsitzender

 

In den letzten Jahren hat es rund 50 Neueintritte von Mitgliedern der Jungen Union in die CDU Lahn-Dill gegeben. Eine höchst erfreuliche Entwicklung, dass junge Menschen sich politisch engagieren und deutlich zum Ausdruck bringen, dass sie ihre Zukunft in der CDU sehen und mit der CDU eine sichere Zukunft für Deutschland.

CDU-Kreisvorsitzender Hans-Jürgen Irmer, der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Leo Müller (Eschenburg), und der Kreisvorsitzende der Schüler-Union, Benedikt Karl (Leun), konnten jetzt mit Julia Becker aus Braunfels, 17 Jahre alt, stellvertretende Landesvorsitzende der Schüler-Union Hessen, Coretta Fröhlich aus Dillenburg, 20 Jahre alt, medizinische Fachangestellte, Schriftführerin in der Jungen Union Dillenburg-Eschenburg, Leon Schönherr aus Leun, 16 Jahre alt, aktiv in der Jungen Union Solms-Braunfels-Leun und im Vorstand der Schüler-Union, sowie Gabriel Schneider aus Haiger, 19 Jahre alt, Schatzmeister der dortigen Jungen Union, vier neue CDU-Mitglieder begrüßen.

„Uns allen ist es ein Anliegen, Politik in die junge Generation hineinzutragen, denn Politik gestaltet nun einmal das Umfeld eines jeden Einzelnen. Daher ist es für uns wichtig, aktiv an der Zukunftsentwicklung mitzuwirken“, so die vier neuen Mitglieder. Politik entscheide, ob vor Ort ein Baugebiet aufgelegt, eine Schule saniert oder geschlossen werde, ob im Schulbereich oder im Bereich der Inneren Sicherheit Stellen geschaffen oder abgebaut werden, Politik entscheide auf der Bundesebene über die finanziellen Rahmenbedingungen Deutschlands.

„Deshalb wollen wir uns als Junge Union, als junge Mitglieder in der CDU sehr bewusst in den Bundestagswahlkampf einbringen, denn wir setzen auf politische Kontinuität und Stabilität in einer immer unberechenbarer werdenden Zeit.“

 Hans-Jürgen Irmer

Kreisvorsitzender

 

Auf dem Foto v.l.: Leo Müller, Benedikt Karl, Leon Schönherr, Coretta Fröhlich, Julia Becker, Gabriel Schneider und CDU-Kreisvorsitzender Hans-Jürgen Irmer.

 

Leichtathletikanlage ist sanierungsbedürftig

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Besuche heimischer Schulen waren Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion jetzt an der Carl-Kellner-Schule in Braunfels, um sich von Schulleiter Michael Obermann über die aktuelle Entwicklung informieren zu lassen. Obermann zeigte sich ob der Gesamtentwicklung der Schule, die derzeit rund 900 Schüler habe, äußerst zufrieden. Im nächsten Schuljahr werde man im Jahrgang 5 sechszügig starten. Dafür lägen knapp 160 Anmeldungen vor. Der Erfolg sei darauf zurückzuführen, dass die Schule mit den umliegenden Grundschulen enge Kontakte pflege, auch gemeinsame Aktionen durchführe, so dass sich eine entsprechende Verbindung zur weiterführenden Schule aufgebaut habe.

Mit der Unterrichtsabdeckung sei er vollauf zufrieden, so Obermann gegenüber den Vertretern der CDU-Kreistagsfraktion, darunter Fraktionschef Hans-Jürgen Irmer, MdL, Kreisbeigeordnete Ulla Landau sowie die Abgeordneten Michael Hundertmark und Franz-Ludwig Löw. 105 Prozent Lehrerzuweisung im Durchschnitt in Hessen, so Irmer, sei bundesweit einmalig. Die Schule, so Obermann, könne im Bereich des Ganztagsangebotes im Profil 1 an fünf Tagen Angebote unterbreiten. Mit ca. 30 Arbeitsgemeinschaften, von Trendsportarten wie Bogenschießen, Golfen, Schach bis hin zu Technik, Umwelt und Musik, gebe es ein breitgefächertes Zusatzangebot. Erfreulich sei, dass auch Vereine als Kooperationsträger mit im Boot seien. Die Mensa werde mit rund 140 Essen pro Tag sehr gut angenommen. Mit dem Caterer „Iss mal anders“ sei man sehr zufrieden.

Die zur Verfügung stehenden Parkplätze für die 74 Lehrer, 12 Angestellten, 5 Schulbegleiter, Schulsozialarbeiter… seien deutlich zu wenig. Hier sei ebenso Handlungsbedarf wie beim Zustand der Sportflächen im Bereich der Leichtathletik, die nicht mehr nutzbar seien. Die Zweifelderhalle sei zu klein, so dass man zwölf Stunden Sportunterricht in der TV-Halle in Solms abdecken müsse. Die sei mit Zeitverlust und Transportkosten verbunden sei. Angesichts der Größe der Schule sei eigentlich eine Dreifelderhalle nötig.

Wenig befriedigend sei das Hausmeisterkonzept. Auf dem Papier habe die Schule zwar zwei Hausmeister. De facto stünde in der Regel nur einer zur Verfügung. Das sei für eine so große Schule mit entsprechender Fläche entschieden zu wenig.

Die Zahl der Sekretariatsstunden sollte aus seiner Sicht ebenfalls nach oben überdacht werden, denn der bürokratische Aufwand, auch durch den Kreis verursacht, sei doch beträchtlich gestiegen.

Generell aber sehe er bezüglich der weiteren Entwicklung der Carl-Kellner-Schule sehr positiv in die Zukunft. Die Schule werde gut angenommen und habe ein engagiertes Kollegium. Zu hoffen sei, dass die notwendigen Baumaßnahmen durch den Schulträger zügig durchgeführt würden.

Hans-Jürgen Irmer, MdL

Fraktionsvorsitzender

Attraktiv auch für Schüler aus Rheinland-Pfalz

Berufsorientierung und Betriebserkundung sehr wichtig

Abgeordnete der CDU-Kreistagsfraktion besuchten vor wenigen Tagen die Integrierte Gesamtschule in Driedorf. Schulleiterin Gabriele Dietrich, der stellvertretende Schulleiter Wolfgang Faust, Rektor Carsten Geiß-Preuschoff sowie Stufenleiterin Franziska Immel informierten sie über die aktuelle Situation der Schule.

Dietrich zeigte sich sehr zufrieden mit der Entwicklung der Schülerzahlen. Die Schule habe derzeit inklusive der Grundstufe rund 620 Schüler in 31 Klassen. Hinzu kämen zwei Klassen für Flüchtlingskinder. Für die Schule spreche die klare Orientierungsmöglichkeit, beginnend in der Jahrgangsstufe 5 mit Laptop-, Kreativ- und Bewegungsklasse, fortgesetzt mit Berufsorientierung, Betriebserkundung in der Klasse 9, wobei man sehr bewusst in der Klasse 9 und 10 schulformbezogene Abgangsklassen eingerichtet habe. Dies habe sich sehr bewährt. Eine Einschätzung, die die CDU, so Fraktionschef Hans-Jürgen Irmer, MdL, Kreistagsvorsitzende Elisabeth Müller, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Hundertmark sowie die Abgeordneten Heike Ahrens-Dietz, Driedorfs CDU-Kreistagsabgeordnete Elke Würz, der schulpolitische Sprecher Franz-Ludwig Löw und Dieter Steinruck, uneingeschränkt teile.

Die Schule sei gerade auch für Kinder aus dem umliegenden rheinland-pfälzischen Bereich wie Rehe und Rennerod sehr attraktiv. Mit einem eigenen Bus würden täglich rund 40 Schüler zur Schule gebracht. Der Schülerverkehr Richtung Herborn ins Dilltal sei unproblematisch. In umgekehrter Richtung wünsche man sich eine bessere Anbindung, da auch Kinder aus dem Herborner Raum die IGS besuchten.

Die Schule befinde sich derzeit im Ganztagsprofil 1. Es gebe interne Überlegungen, dies in Richtung Profil 2 auszudehnen. Man könne jetzt schon eine Fülle von Arbeitsgemeinschaften anbieten, die unterschiedliche Fächer sowie unterschiedliche Sportarten wie Biathlon, Tischtennis, Fußball, Handball und Reiten beinhalten würden.

Weiterhin gebe es eine Technik-AG, einen Schulsanitätsdienst, Garten, Schulchor und vieles andere mehr. Verbessert werden müsse die Auslastung der Mensa. Hier hoffe man im neuen Schuljahr mit neuem Konzept und neuem Betreiber auf eine positive Veränderung.

Mit der Lehrerzuweisung von 105 Prozent sei man sehr zufrieden. Dies sei nicht immer so gewesen, so Hans-Jürgen Irmer in seiner Eigenschaft als Landtagsabgeordneter, denn er kenne noch rot-grüne Regierungszeiten in Hessen, wo es eine Lehrerzuweisung von 80 Prozent bei gleichzeitiger Kürzung der Stundentafel gegeben habe. Bildung habe bei der Union absolute Priorität. Dies drücke sich auch in der Zahl der Lehrerstellen aus.

Mit der räumlichen Ausstattung, so Dietrich, sei man zufrieden. Perspektivisch fehle eine Aula. Die Schule könne zwar das DGH nutzen. Da das langfristig geplant werden müsse, erschwere dies spontane pädagogische Überlegungen.

Über das Fehlen notwendiger Brandschutzsanierungsmaßnahmen im Gebäude E und D sowie in der Verwaltung sei man nicht begeistert. Beim Brandschutz werde die Messlatte im Lahn-Dill-Kreis sehr hoch gelegt. Im Bereich der Schulsekretariatsstunden sei man knapp auskömmlich. Ein Problem gebe es immer dann, wenn eine Sekretärin ausfalle. Hier gebe es keinen Ersatz. Die Hausmeisterregelung mit Teambildung sei optimierungsfähig. Da die Schule sehr großflächig mit Außenanlagen ausgestattet sei, stellten formal rund 1,5 Hausmeisterstellen eine Herausforderung dar. Generell aber, so die Schulleitung, könne man eine sehr zufriedene Gesamtbilanz ziehen und mit Optimismus in die Zukunft schauen.

 Hans-Jürgen Irmer, MdL

Fraktionsvorsitzender

Hessens größter Jobmotor

Beeindruckende Zahlen konnte Sören Vonhoff den Mitgliedern der CDU-Kreistagsfraktion Lahn-Dill anlässlich eines Besuches auf dem Frankfurter Flughafen präsentieren. Durchschnittlich 167.000 Passagiere pro Tag, an die 80.000 Stück Abfluggepäck und 5800 Tonnen Cargo, die zu verladen sind. Eine gewaltige Leistung, die aber perfekt vonstattengeht.

Eindrucksvoll, so CDU-Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer, MdL, auch die Entwicklung im Bereich der Arbeitsplätze rund um den gesamten Frankfurter Flughafen, ob Fraport, Lufthansa und andere Gesellschaften, Handel und Sicherheitsbereich und anderes mehr. Im Schnitt nahm die Zahl der Beschäftigten alle zehn Jahre um 10.000 zu. 1990 waren es 53.000, im Jahr 2002 60.000, im Jahr 2010 71.000 und in diesem Jahrzehnt liegt man aktuell bei rund 81.000. Europaweit gesehen gehört der Flughafen Frankfurt von der Zahl der Passagiere mit rund 60 Millionen zu den Top 3 nach London und Paris. An der Spitze liegen Atlanta mit über 100 Millionen und Peking mit rund 90 Millionen Passagieren pro Jahr.

Bei einer zweistündigen Fahrt über das Rollfeld konnten sich die Besucher davon überzeugen, dass hier alles perfekt funktioniert. Es ist schon eine Leistung, wenn Umsteigepassagiere innerhalb einer dreiviertel Stunde im Anschlussflieger sitzen und die Flieger innerhalb kürzester Zeit entladen, gereinigt und neu beladen sind. Eine logistische Meisterleistung.

Hans-Jürgen Irmer, MdL

Fraktionsvorsitzender

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