CDU-Kreistagsfraktion zu Besuch im Koptischen Kloster St. Antonius in Kröffelbach

12. Mai 2017

Solidarität mit verfolgten Christen

Für Religionsfreiheit in islamischen Ländern

Es sei schon sehr spät für Europa, so erläuterten Vertreter des Koptischen Klosters in Waldsolms-Kröffelbach bei einem Besuch der CDU-Kreistagsfraktion, wenn man sich die Entwicklung des Islam anschaue, der, so Vater Makarios, nicht zu Deutschland gehöre. Die Politik müsse aufhören, durch falsch verstandene Toleranz der Intoleranz Raum zu geben und endlich die Augen öffnen, was Islam überall dort, wo er herrsche, in Wirklichkeit bedeute, nämlich Unterdrückung von Meinungs- und Religionsfreiheit, fehlende Gleichberechtigung der Geschlechter, Benachteiligung von Christen auf dem Arbeitsmarkt und vor den Scharia-Gerichten, Einführung der Scharia auch in Deutschland und Europa, Todesstrafe auf den Abfall vom Glauben. In letzter Konsequenz wolle der Islam, so Vater Michael, die Weltherrschaft.

Wie aktuell das Thema der Bedrohung auch in Deutschland sei, habe man aktuell bei einem ehemaligen Al-Qaida-Mitglied feststellen können, der nach Jahren des Kampfes, des Aufenthaltes in Gefängnissen und der Verbreitung von Angst und Terror zum Atheisten und später zum Christen wurde, getauft im Kloster der Kopten in Waldsolms-Kröffelbach. Er habe im Gegensatz zu den Koranaussagen, dass der Prophet Mohammed eine Barmherzigkeit für die Welt sei, das Gegenteil erlebt, nämlich den Islam als eine Religion des Schwertes, des Mordes und des Terrors. Der Islam bedürfe einer Aufklärung, die deutlich machen müsse, dass man zwischen der friedlichen Zeit des Propheten in Mekka und der kriegerischen el Medina unterscheiden und der letzteren Zeit eine Absage erteilen müsse. Genau dies aber geschehe leider nicht.

Nachdem er sich über die sozialen Netzwerke öffentlich zum Christentum bekannt hat und die Sicherheitslage in Kröffelbach nicht ausreichend ist, wurde er jetzt zu seinem eigenen Schutz in die Vereinigten Staaten an einen unbekannten Ort ausgeflogen.

Die CDU, so Reif und Irmer, danke den Kopten für ihren Einsatz für Religionsfreiheit und fordere zugleich von den islamischen Staaten, all ihren Bewohnern die gleichen Rechte und Freiheiten zu gewähren, die Muslime in Deutschland zu Recht für sich in Anspruch nehmen würden. Auf diesem Wege könnten die islamischen Staaten am ehesten davon überzeugen, dass der Islam eine friedfertige Religion sei.

Als einen Akt der Solidarität bezeichnete der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Landtagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer, den Besuch seiner Fraktion im Koptischen Kloster in Kröffelbach, nachdem Islamisten an Ostern zwei schreckliche Überfälle auf christliche Kopten in Ägypten verübten und rund 50 Menschen ihr Leben lassen mussten. Die CDU-Delegation, darunter MdL Clemens Reif, Kreistagsvorsitzende Elisabeth Müller, die Abgeordneten Heike Ahrens-Dietz, Elke Würz, Franz-Ludwig Löw, Edgar Luh und Dieter Steinruck sowie vom CDU-Gemeindeverband Thorsten Rinker und Hans Schlereth, von Vater Makarios und Nader Nakhla  zeigten sich beeindruckt von dem Engagement des Klosters.

Bischof Michael ließ es sich trotz Erkrankung nicht nehmen, die CDU-Delegation zu begrüßen und sich für den Besuch zu bedanken.

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